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Sibirische Keulenschrecke

Zwischen den Jahren 2004 und 2008 konnte auf den Flächen des Skigebietes Schwemmalm (Gemeinde Ulten/Südtirol) eine starke Vermehrung der Sibirischen Keulenschrecke (Gomphocerus sibiricus; Orthoptera: Acrididae) festgestellt werden. Die Folgen dieser Vermehrung waren Fraßschäden an der Vegetation (bestandsbildende Gräser und Kleearten waren besonders betroffen) und somit eine Minderung der Qualität der als Almweide genutzten Flächen und Skipisten. Fazit: der Almbetrieb musste 2005 und 2006 vorzeitig eingestellt werden.

Sibirische KeulenschreckeAb dem Jahr 2008 konnte ein Rückgang der Dichte und damit keine Fraßschäden mehr festgestellt werden. Obwohl diese Art weiterhin die dominierende Feldheuschreckenart vor Ort ist, ist es bis heute zu keiner Massenvermehrung gekommen. Dies lässt auf das Einwirken von bestimmten Faktoren schließen, welche für eine solche Massenvermehrung nötig sind. Einige Ansätze zur Erklärung des Phänomens finden sie im PDF Anhang

Download: Heuschreckenbefall im Skigebiet Schwemmalm (pdf, 2.253 kb)