Funktionelle Genomik

Das Hauptziel der funktionellen Genomik ist die Verknüpfung der Informationen aus dem Erbgut (Genom) mit der Funktion und dem Erscheinungsbild (Phänotyp) eines Organismus.
Die Ausprägung phänotypischer Merkmale basiert auf Umwelteinflüssen, genetischer Variation und Genregulation. Die funktionelle Genomik befasst sich daher mit der systematischen Analyse der Genexpression, Untersuchungen der Interaktionen von Genprodukten und deren Auswirkung auf verschiedene Eigenschaften des untersuchten Organismus. Dies dient dazu die Funktionen von Genen verschiedener Lebewesen (z.B. Pflanzen und Bakterien) zu charakterisieren.

Derzeit laufen die Projekte APPL2.0 (2012-2017) und APPLClust (2013-2018), in denen die komplexen Zusammenhänge der Krankheitsentwicklung und Ausbreitung der Apfeltriebsucht (Besenwuchs) untersucht werden.

Ansprechpartner