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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff – ein botanischer Garten als Tourismusdestination

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Südtirols Ausflugsziel Nr. 1, sind ein junger und modern konzipierter, nach ökologischen Kriterien angelegter und mehrsprachig auftretender botanischer Garten im Besitz des Landes Südtirol, der von der Gutsverwaltung Laimburg aufgebaut wurde und betrieben wird.

Die vielfältigen Gartenlandschaften sind auf 12 ha Fläche wie in einem natürlichen Amphitheater angeordnet und umfassen etwa 700.000 Pflanzen aus aller Welt. Die einzigartige Verbindung von Natur und Kunst, die Begegnung historischer und moderner Architektur sowie die zahlreichen Erlebnisstationen in den vier Themenwelten – Waldgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten und Landschaften Südtirols –, ergänzt mit musikalisch-kulinarischen Veranstaltungen, verschmelzen hier zu einer Freizeitdestination mit großem Erholungswert. Botanik wird zum Erlebnis: zu einem begehbaren Lexikon der Vegetationskunde, Landwirtschaft, Gartenbaugeschichte und Gartengestaltung, das die Begegnung von Kunst, Kultur, Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellt.

Bei der Pflege der Pflanzen wird nach dem Motto „gesunde Pflanzen im Einklang mit der Natur“ sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Nachhaltigkeit bei der Bepflanzung bedeutet, den Pflanzen ideale, gesunde Böden und Lichtverhältnisse zu bieten. In verschiedenen Gartenbereichen werden seltene und geschützte heimische und exotische Pflanzen gezeigt und außerhalb der natürlichen Lebensräume erhalten. Bei Anzucht, Pflege und Sortenerhalt greift die Gutsverwaltung Laimburg als Betreiberin auf das Versuchszentrum zurück, das damit seine Vorreiterrolle in allen Fragen rund um die Landwirtschaft in den Alpen ausbaut.

Als zukunftsorientierter, innovativer Betrieb betrachten die Gärten von Schloss Trauttmansdorff einen möglichst schonenden Umgang mit Energieressourcen sowie eine weitgehend belastungsfreie Pflege der Pflanzen bzw. Bekämpfung von Krankheitserregern und Schädlingen als zentrale Aufgabe. Etwaigen Erkrankungen begegnen die GartenpflegerInnen mit naturnahen Strategien, beispielsweise mit Nützlingen gegen Insekten oder mit Bodenverbesserungsmaßnahmen durch Einsatz natürlicher Mikroorganismen und ausgesuchter Algenextrakte. Bei der Düngung – sofern erforderlich – werden weitgehend organisch-biologische Mittel eingesetzt.

Nach Rentabilitätskriterien von der landeseigenen Gutsverwaltung Laimburg eigenfinanziert geführt, bietet „Trauttmansdorff“ heute ein stimmiges Paket, in dem verlässliche Qualität in Darstellung und Vermittlung sowie kundenorientierter Service großgeschrieben werden. 2005 wurde die Anlage zum schönsten Garten Italiens gekürt und nahm im Jahr darauf Platz 6 unter den schönsten Gärten Europas ein.

Homepage: http://www.trauttmansdorff.it/

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